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Unsere Highlights in der Kindertagesstätte am Plattenwald im Mai 2019

 Es war wieder einmal so weit, unsere Waldwochen haben stattgefunden.

Vier Wochen lang sind wir in verschiedenen Gruppen je eine Woche in den nahegelegenen Wald gewandert. Mit Matschkleidung, Gummistiefeln und einem Waldrucksack auf dem Rücken marschierten wir los zum Waldsofa. Schon auf dem Hinweg fanden wir interessante Dinge wie Pfützen, Stöcke, Steine, Schnecken, Käfer und Blumen am Wegrand.

Am Waldsofa angekommen, packten wir unser Frühstück und die Trinkflaschen aus. Wir genossen unser Frühstück mit belegten Broten, Obst und Gemüse und hörten dem Naturkonzert der Tiere im Wald zu. 

Im Waldmorgenkreis sangen wir unser Begrüßungslied und besprachen die Regeln im Wald. Dann ging es los auf Erkundungstour in unserem Waldstück. Tiere und Pflanzen wurden beobachtet und die Naturmaterialien regten zu tollen Rollenspielen an… Kinder klopften Stöcke aneinander, rhythmische Melodien erklangen. Gemeinsam sangen wir ein paar Lieder, die sich die Kinder wünschten und begleiteten die Lieder mit unseren Stöcken im Takt.

Weitere Höhepunkte in den Waldwochen waren: „Führen und Folgen“ in Partnerarbeit; eine Waldwanderung; das Thema „Schnecken“ intensiv erarbeitet; eine Bilderbuchbetrachtung  „Freunde für immer“, bei der es um zwei Waldfreunde ging; eine Schatzsuche und eine Müllsammlung fanden statt, wobei es sehr erschreckend war, wieviel Müll wir am Ende tatsächlich gesammelt haben.

Ein weiteres Highlight im Mai war der Erste-Hilfe-Kurs der Vorschüler.

112 ……… wir brauchen einen Krankenwagen hier ist jemand verletzt!

Zu wissen, was in einem Notfall zu tun ist, ist wichtig und gibt Sicherheit. Dies führt dazu, dass man in solch einem Fall dem Verletzten auch wirklich zu Hilfe eilt. Für unsere immer selbständiger werdenden Vorschüler ist das ein großes Thema. Was tun, wenn beim Spielen doch mal was passiert?

Zu diesem Thema besuchte uns für einen zweitägigen Erste-Hilfe-Kurs Herr Roland Schmidt vom ASB. Die Vorschüler vom Plattenwald, Löwenstein und der Getrag waren schon ganz aufgeregt und gespannt. Am ersten Tag haben wir uns verschiedene Gefahrensituationen im Alltag angeschaut. Gemeinsam haben wir besprochen, was die Gefahr ist und was in dieser Situation passieren kann. In jeder Notsituation in der jemand bewusstlos ist, gibt es eine Sache, die jeder tun kann – die stabile Seitenlage. Nach dem sich schnell ein erster „Verletzter“ gefunden hat, konnten wir uns am lebenden Beispiel anschauen, was zu tun ist. Es sind 5 ganz einfache Handgriffe, die schon mal dafür sorgen, dass der Bewusstlose erstversorgt ist. Bei einem „Telefonat“ mit Herrn Schmidt haben wir dann noch besprochen wie man einen Krankenwagen ruft.

Wie man kleinere Verletzungen selbst versorgt, haben wir uns auch genauer angeschaut. Jedes Kinderpaar wurde mit ausreichend Pflastern und Verbänden versorgt. Nun konnte jeder seinen Partner mit einem Pflaster versorgen. Auch dabei gibt es wichtige Dinge zu beachten. Die weiße Wundauflage sollte nämlich mit nichts in Berührung kommen - außer der Wunde. Da ist es mit der Handhabung am Anfang noch etwas kniffelig. Aber auch einen Verband richtig anzulegen ist mit etwas Geschick gar nicht so schwer.

Für unseren zweiten Tag hat uns die Lernpuppe „Daniel“ besucht. An dieser hatten alle die Möglichkeit noch einmal als Ersthelfer zu üben, was in einer Notsituation zu tun ist. Gemeinsam wurde unser verletzter „Daniel“ auf eine Trage gelegt. Mit dieser konnte man ihn dann ganz einfach und sicher zum Krankenwagen transportieren. Bei diesem Stichwort wurde es dann spannend. Denn heute stand tatsächlich ein richtiger Krankenwagen in unserer Einfahrt. In kleinen Gruppen haben wir diesen mit Herrn Schmidt ganz genau betrachtet. Er hat uns die wichtigsten Geräte gezeigt und auch erklärt, wofür man diese braucht. Manche Sachen erkannten wir auch gleich wieder von Arztbesuchen oder von zu Hause, zum Beispiel ein Fieberthermometer oder die Blutdruckmanschette. Unsere Erzieherin bekam ein kleines Gerät an den Finger, an dem man sehen konnte, wieviel Sauerstoff in ihrem Blut ist und wie schnell ihr Herz schlägt. Im Krankenwagen gibt es sogar ein Gerät, das wie ein kleiner Staubsauger funktioniert. Allerdings wird damit nicht geputzt, sondern damit kann man Dinge aus dem Rachen holen. Es war für alle wirklich sehr spannend und aufregend, einmal einen Krankenwagen von innen zu sehen. Zum Abschluss hat uns Herr Schmidt noch eine ganz besondere Trage gezeigt. Auf dieser kann man den Verletzten so festmachen, dass man diese sogar um 180 Grad drehen kann, ohne dass der Patient herunterfällt. Diese braucht man, wenn man mit dem Verletzten schwierige und enge Wege bewältigen muss. Nachdem wir ein mutiges Kind gefunden hatten, dass sich auf diese Trage traute, hatten wir ein tolles Motiv für ein Abschlussfoto.

Diese zwei Tage waren nicht nur spannend und aufregend. Sie waren auch informativ und haben uns die Sicherheit und das nötige Grundwissen gegeben, um jemandem in einer Notsituation zu helfen. Natürlich hoffen wir alle, dass wir unser Gelerntes nicht allzu schnell benötigen.

Wir möchten uns ganz herzlich bei Herrn Roland Schmidt vom ASB bedanken, der diesen Erste-Hilfe-Kurs altersgerecht und spannend gestaltet hat und uns darin die Grundlagen als Ersthelfer mit deren Wichtigkeit vermitteln konnte.

Mit unserer Vatertagsaktion endete dann der Monat Mai.

Hierzu waren alle Papas ab 15 Uhr recht herzlich eingeladen. Gestartet sind

 wir mit einem gemeinsamen Imbiss auf der Wiese neben der Kindertagesstätte. Am Morgen haben ein paar Kinder fleißig hierfür gebacken. Gestärkt ging es dann zu den verschiedenen Stationen, die Kinder und Väter miteinander durchlebt haben. Es gab „Perlenketten auffädeln“, „Gläser mit dem passenden Deckel bestücken“, „Eierlauf“, „Säckchen werfen“ und „Muggelsteine suchen“. Zum Abschluss gab es eine Medaille für die bestandenen Aufgaben.

Es war ein toller Nachmittag mit unseren Papas!